Wie bereitet man eine Moderation vor?

Auftragsklärung

  • Wer ist der Auftraggeber für die Moderation?
  • Wer sind die sonstigen Stakeholder für das Thema?
  • Was genau erwartet der Auftraggeber von der Moderation?
  • Welche Erfahrungen hat der Auftraggeber bereits mit moderierten Veranstaltungen?
  • Was ist der Anlass für die Moderation?
  • Was soll in der zur Verfügung stehenden Zeit erreicht werden? (Endergebnis)
  • Wie sieht das maximale/minimale Ergebnis aus?
  • Wozu soll die Veranstaltung dienen? (Sinn/Zweck)
  • Woran misst der Auftraggeber die Qualität des Endergebnisses? (Erfolgskriterien)
  • Mit welchen Mitteln?
  • Was sollte auf gar keinen Fall passieren?
  • Was ist das Schlimmste, das passieren könnte?
  • Was ist das Beste, das passieren kann?

Vorbereitung Teilnehmer

  • Wer sind die Teilnehmer?
  • Was bringen sie mit, dass sie an der Veranstaltung teilnehmen sollen?
  • Welche Rolle/Funktion haben sie?
  • Was sind die Interessen dieser Teilnehmer?
  • Gibt es „Besonderheiten“ die berücksichtigt werden müssen (z. B. körperliche Einschränkungen, besondere Verhaltensweisen…)
  • Gibt es zwischen den Teilnehmern „Leichen im Keller?“

Vorbereitung Rahmenbedingungen

  • Welcher Raum steht zur Verfügung? (Raumgröße, Boden, Fenster, Wände, Akustik)
  • Wie ist die technische Ausstattung? (Beleuchtung, Fenster, Stromanschlüsse)
  • Welche Werkzeuge stehen zur Verfügung (Flipchart, Pinwand, Whitebord, Beamer…)
  • Gibt es ausreichend Break out-Zonen?
  • Gibt es Platz, um etwas aufzuhängen?
  • Welcher Bodenbelag ist im Raum
  • Arbeits- und Pausenzeiten

Vorbereitung Inhalt

  • Ziel der Veranstaltung (Kunde(n), Sinn und Zweck, Endergebnis, Kriterien?)
  • Wo sind die „Freiräume“ während der Moderation, wo gibt es klare Grenzen seitens des Auftraggebers

Vorbereitung Moderationsprozess

Rahmendesign für den Moderationsprozess erstellen

  • Begrüßung
  • Vorstellung
  • Auftrag kommunizieren
  • Ziel klären
  • Methode vorschlagen und mit der Gruppe vereinbaren
  • Prozess durchführen. Der Prozess soll leicht adaptierbar sein, sodass er an die Bedürfnisse der Gruppe angepasst werden kann, ohne die Zielerreichung zu gefährden. (Das Ergebnis, das rauskommen soll, sollte nicht aufgegeben werden, aber die Wege, wie man dort hin kommt, sind vielfältig.)
  • Dokumentation
  • Prozessreview mit den Teilnehmern
  • Review mit dem Auftraggeber

Vorbereitung relevanter Unterlagen (Charts, Pinwände, Karten, Folien...)