Spiral Dynamics

Als Zeitgenossse von Abraham Maslow entwickelte Professor Clare Graves (1914-1986) in den 50er Jahren dessen Bedürfnispyramide in Form des „Graves-Modells“ weiter. Seine beiden Schüler Don Beck und Christopher Cowan bauten das Gravessystem unter dem Namen „Spiral Dynamics“ weiter aus und stellten es 1996 umfassend dar. ​Spiral Dynamics beschreibt eine Theorie zur Entwicklung von menschlichen Weltanschauungsebenen.

Nach Spiral Dynamics sind Menschen unter drängendsten Umständen fähig, ihre Umwelt durch neue konzeptionelle Modelle so zu gestalten, dass neu entstandene Probleme bewältigt werden können. Umgekehrt beeinflusst die sich wandelnde natürliche und gesellschaftliche Umwelt diese "Modelle", die als allgemeines Lebensgefühl oder grundlegende Weltanschauung in den Köpfen der Menschen existieren. Jedes dieser neuen Modelle schließt alle vorherigen Modelle ein.

Angewendet auf Organisationen beschreibt Spiral Dynamics, welche organisationalen Kulturen mit den zugrunde liegenden Werthaltungen es gibt (siehe Abb.). Im Unternehmen sollten alle Kulturen im "richtigen" Maß vorhanden sein. Wir laden Sie ein, sich Ihre Organisation dahingehend anzuschauen, welche Kulturen z. Zt. in welchem Maße gelebt werden.

Value Orientation        

Organisational Culture

 

  1. Bewerten Sie bitte, welche Kultur Sie in Ihrem Unternehmen wie stark wahrnehmen.
  2. Überlegen Sie sich bitte, wie Mitarbeiterführung gestaltet werden sollte, um gering ausgeprägte Stufen zu stärken oder überwiegende zu "normalisieren".

Stufe

   erlebe ich nicht (-)        erlebe ich (0)        nehme ich stark wahr (+)        Bemerkungen     
Schutz
Kontrolle
Konformität
Leistung
Beziehung
Lernen
Erfahrung

 

Diese Toolbox hat für Sie Klaus Fischer zusammengestellt.