How to overcome it and unlock the potential in yourself and your organisation

Das Buch von Robert Kegan und Lisa Laskow Lahey beschäftigt sich mit der Herausforderung, Veränderungen zwar zu planen, aber diese dann nicht wirklich umsetzen zu können.

Das Buch von Robert Kegan und Lisa Laskow Lahey beschäftigt sich mit der Herausforderung, Veränderungen zwar zu planen, aber diese dann nicht wirklich umsetzen zu können.

Kegan und Lahey geben uns den Schlüssel dazu, unser Potenzial frei zu bekommen und vorwärts zu kommen. Sie illustrieren, warum es für viele so schwierig ist sich zu verändern. 
Das Buch gliedert sich in drei Haupteile:

  1. Im ersten Teil geht es um einen neuen Weg, Veränderung zu verstehen
  2. Der zweite Teil zeigt den Wert dieser Herangehensweise für Individuen, Teams und ganze Organisationen
  3. Der letzte Teil soll dazu anregen, diese Herangehensweise selbst zu auszuprobieren

Die Autoren liefern eine große Anzahl an „case studies“ und zeigen damit, dass ihre Methoden nicht nur Theorie sind, sondern auch in der Praxis gut angewendet werden können.
Der Bogen spannt sich vom Normalbürger bis zur Führungsetage ebenso wie zu ganzen Organisationen. Dabei geht das Buch weit darüber hinaus nur zu sagen, in welche Richtung man gehen soll. Besonders interessant ist die vorgestellte Vorgehensweise, nach nicht sichtbaren Motivationen zu suchen, die Widerstand gegen den Change liefern.

Vier essentielle Fragen werden immer wieder gestellt:

  1. Was möchtest du tun?
  2. Was machst du stattdessen?
  3. Wovor fürchtest du dich?
  4. Was sind deine stärksten Annahmen?

Zusammenfasend kann gesagt werden:
Ein interessantes und spannendes Buch für Personen, die die Arbeit an alten, sie einengenden Gewohnheiten des Denkens, Fühlens und Handeln in die Hand nehmen und einen großen Schritt hin zu mehr innerer Flexibilität und Ausgeglichenheit machen möchten.

 

 

​Dieses Buch hat für Sie Prof. Dipl.-Ing. Dr. Robert Schawarz gelesen und besprochen.

Agil moderieren: Konkrete Ergebnisse statt endloser Diskussion

Michaela Stach zeigt in ihrem Buch, wie man mit Offenheit, Wertschätzung und gesunder Multiperspektivität ganze neue Akzente setzen kann. Basierend auf den Erfahrungen und Praxiserfolgen der systemischen Moderation wird illustriert, wie ein Moderationsprozess entwickelt wird und wie die Teilnehmer durch gezielte Fragen aktiviert und motivierend einbezogen werden können.

Das Buch gliedert sich in 10 Kapitel und einem kurzen Literaturverzeichnis:

1. Alle in einem Boot – komplexe Fragestellungen erfordern kollektive Intelligenz (24 Seiten)
2. Moderationscheck in der Praxis (30 Seiten)
3. Das Erfolgskonzept einer zielführenden Moderation (20 Seiten)
4. Kluge Fragen – Erfolgsfaktor von Workshops, Meeting und Co (34 Seiten)
5. Ideen und Ergebnisse festhalten – Techniken der Antwortsammlung (22 Seiten)
6. Kreative Interventionen gezielt einsetzen (26 Seiten)
7. Agile Techniken jenseits des Projektmanagements (20 Seiten)
8. Nicht einfach laufen lassen – Labern ist der Tod jedes Meetings (16 Seiten)
9. Störungsmanagement – in schwierigen Situationen auf Kurs bleiben (20 Seiten)
10. Ran ans Werk – Checklisten und Tipps für Ihre erfolgreiche Moderation (26 Seiten)

In Kapitel 1 geht es um Basisinformationen:

z. B. um die elementaren Grundvoraussetzungen für agiles Moderieren:

  • Umgang mit Menschen
  • Vorgehensweise während der Moderation
  • Spontaneität bei ungeplanten Moderationen

Ein zweiter wichtiger Punkt dabei ist, dass Wandel/Veränderung nur möglich ist, wenn das Produkt
(Unzufriedenheit mit dem momentanen Zustand) x (Vision davon, was möglich wäre) x
(Erste konkrete Schritte hinzu dieser Vision)
entsprechend groß ist.

Im Kapitel „Moderationschecks in der Praxis“ geht es um die Vorbereitung.

Hier werden die Weichen dahingehend gestellt, ob die Moderation überhaupt gestartet werden soll und wohin die Reise gehen soll.

„Wie groß sind die Umsetzungschancen?“ „Wie hoch ist das Aggressionspotenzial in der
Gruppe?“ sind Fragen, die hier bearbeitet werden.

Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Umsetzung des Moderationschecks.

Es folgt eine sechsteilige Ablaufstruktur einer erfolgreichen Moderation und wie der Erfolgsfaktor „Meeting-Atmosphäre“ geschaffen werden kann.

Im Kapitel „Kluge Fragen …. “ werden 7 Fragenkategorien mit ihrer Bedeutung und Auswirkung dargestellt.

Dazu gibt es für diese jeweils illustrierende Beispielfragen.

In Kapitel 5 geht es darum, mit welchen Techniken die Antworten auf „kluge Frage“ gesammelt, festgehalten, priorisiert und strukturiert werden.

Neben den bekannten Methoden der Zuruf- und Kärtchenabfrage geht es auch darum, was bei der Arbeit und Organisation von Kleingruppen zu beachten ist.

Kapitel 6 beschäftigt sich mit kreativen Methoden wie Reizwortanalyse, Mindmapping, 6-3-
5- und Walt Disney-Methode.

In Kapitel 7 wird die Verbindung von agilen Techniken für den Alltag geknüpft.

Grundvoraussetzung dafür ist, wie bei allen Methoden und Techniken: „Agile Techniken sind Mittel zum Zweck!“

Kapitel 8 zeigt, was eine Moderatorin tun kann, damit die Moderation nicht in „labern" ausartet.

Gesprächsführung, aktives Zuhören und Feedback sind zentrales Thema.

Was ist in schwierigen Situationen zu tun? Kapitel 9 weist auf den Umgang mit Störungen hin und beschreibt die unterschiedlichen Störungen gemäß des bekannten Eisbergmodells.

Kapitel 10 bietet als Service zahlreiche Checklisten zur Vorbereitung, Abwicklung und Nachbereitungen von Moderationen an.

Eine Literaturliste rundet das Buch ab.

Zusammenfassung:

Das Buch bringt wesentliche Knackpunkte der Moderation auf den Punkt. Zum Teil ist Vieles bereits in Einführungswerken nachlesbar. Eine Bereicherung sind die Ansätze zur Agilität in der Moderation. Es ist verständlich und gut strukturiert aufgebaut. Durch die lockere Schreibweise ist es gut "in einem Rutsch", aber auch kapitelweise zu lesen.


Dieses Buch hat Prof. Dipl.-Ing. Dr. Robert Schawarz für Sie gelesen und besprochen.